Um eine Rürup-Rente
zu finden, die das für Sie günstigste Angebot
bietet, können Sie unseren unabhängigen Versicherungsvergleich
nutzen!
Nutzen Sie dazu das rechte Formular das Sie ausfüllen können.
Nur so können wir den passenden Tarif der großen deutschen Versicherungsgesellschaften
individuell auf Sie maßgeschneidert errechnen.
Die Rürup-Rente (Basis-Rente) ist eine Form der privaten
Rentenversicherung (Altersvorsorge).
Lassen Sie sich in einem unverbindlichen und kostenlosen Gespräch persönlich beraten.
Unsere Berater stehen Ihnen kompetent und sachkundig zur Seite und helfen Ihnen das für Sie passende Produkt zu finden.
Die Rürup-Rente (Basis-Rente) wird vom
Staat mit Steuervorteilen gefördert wird. Beiträge
können als Sonderausgaben bei der Steuererklärung abgesetzt
werden.
Ein Rürup-Vertrag kann jeder abschließen. Auch Besserverdienende
sowie ältere Arbeitnehmer, die bereits kurz vor dem Ruhestand
stehen, können davon profitieren. Bei der Rürup-Rente sind
auch hohe Einmalbeiträge zulässig und steuerlich abzugsfähig.
So lassen sich vorhandene Versorgungslücken
noch zu Rentenbeginn mit staatlicher Förderung schließen.
Die Rürup-Rente ist wichtig
vor allem für Selbstständige und deren
Angehörige, die keinen Anspruch auf staatliche Rente oder eine
berufsständische Versorgung haben. Für sie ist die Basis-Rente
die einzige Möglichkeit, steuerbegünstigt für das Alter
vorzusorgen.
Die Rürup-Rente kann bei den meisten Anbietern mit einer
Hinterbliebenenabsicherung und/oder mit einer Erwerbs- oder
Berufsunfähigkeitsversicherung kombiniert werden.
Die Rürup-Rente ist kein einfaches Produkt. Ob sich der Abschluss
lohnt, hängt nicht nur von den persönlichen Vorsorgewünschen, sondern
auch von der individuellen Steuersituation ab.
Angeboten werden Rürup-Verträge ausschließlich von der
Versicherungsbranche.
Die klassische Rentenversicherung ist unter den Rürup-Renten-Angeboten das
sicherste Produkt. Die Versicherungsunternehmen legen hierbei die eingezahlten
Beiträge nach Abzug der Kosten in einen konservativen Mix aus festverzinsliche
Anleihen, Immobilien und Aktien (höchstens 35 Prozent) an – wobei nicht alle
Anbieter den Aktienteil ausschöpfen.
Dieses Kapital wird mit dem aktuellen Mindestzins (derzeit 2,75 %) verzinst
und sichert die garantierte Monatsrente. Werden durch die Anbieter höhere
Erträge erzielt, werden sie den Versicherten in Form einer zusätzlichen
Gewinnrente (Bonusrente) gutgeschrieben. Die Überschüsse werden nicht
garantiert, weshalb sie je nach Kapitalmarktentwicklung auch niedriger als
erwartet ausfallen können.
Im Rentenalter – frühestens ab 60 Jahre – zahlt der Versicherer dem Kunden
dann eine lebenslange Rente. Wie hoch diese ist, ist nicht nur vom
Garantiebetrag und den Überschüssen in der Ansparphase abhängig, sondern auch
von der Gutschrift der in der Rentenphase erzielten Überschusserträge.
Bei den meisten Anbietern werden die ab Rentenbeginn erwirtschafteten
Gewinne zur Erhöhung der monatlichen Rentenleistung genutzt. Dann zahlt der
Versicherer anfangs zwar nur wenig mehr als den Garantiebetrag. Dafür steigt in
den Folgejahren die Rentenleistung kontinuierlich an (dynamische Gewinnrente).
Diese Rentenerhöhungen sind aber nicht garantiert und hängen vom Anlagegeschick
des Versicherers und der Kapitalmarktentwicklung ab. Einmal gutgeschriebene
Rentenerhöhungen werden üblicherweise bei diesem Auszahlmodell nicht mehr
zurückgenommen.
Alternativ bieten manche Anbieter auch konstante oder teildynamische Renten
an. Bei dieser Auszahlungsvariante wird bei Rentenbeginn gleich ein größerer
Gewinnanteil gutgeschrieben. Dafür fallen die künftigen Rentenerhöhungen
niedriger aus (teildynamische Rente) oder entfallen ganz (konstante
Rente).
Die Anbieter offerieren Risikobereiten die Rürup-Rente gern als
Fondspolice. Dabei werden die Beiträge nach Abzug der Kosten in Investmentfonds
investiert. Dieses Anlagemodell soll eine deutlich höhere Monatsrente bringen
als die Klassik-Police. Allerdings trägt der Kunde das volle Anlagerisiko.
Bei ungünstiger Kapitalmarkt- und Fondsentwicklung kann es passieren, dass
im Alter nur eine Minirente fließt. Denn beim Fondstarif gibt es keine
Garantieleistung, nicht einmal eine Mindestverzinsung ist sicher.
Wie viel Kapital in einer solchen Police bis Rentenbeginn angespart und
anschließend verrentet werden kann, hängt deshalb – neben den Kosten für den
Versicherungsmantel – nahezu ausschließlich von der Wertentwicklung der
gewählten Fonds ab.
Bei den meisten Anbietern können Vorsorgesparer das Chance-Risiko-Raster der
Police selbst bestimmen. Entweder sie können in der Sparphase
zwischen verschiedenen Aktien-, Renten-, Immobilien- oder Geldmarktfonds
des jeweiligen Anbieters wählen, den Fondsmix selbst zusammenstellen
und die Fonds während der Vertragslaufzeit von Zeit zu Zeit umschichten.
Oder sie haben die Wahl zwischen gemanagten Fondsdepots mit unterschiedlichen
Risikoklassen.
Bei den meisten Rürup-Fondspolicen wird zu Rentenbeginn das erwirtschaftete
Kapital in eine klassische Rentenversicherung umgeschichtet und – wie beim
Klassiktarif - in Form einer dynamischen Gewinnrente auszahlt. Alternativ
bieten manche Anbieter auch teildynamische oder konstante Renten an.
Bei einigen Versicherungsunternehmen kann das Kapital aber auch nach
Rentenbeginn weiterhin in Fonds investiert bleiben. Anstelle eines monatlichen
Zahlbetrags wird dann festgelegt, dass Monat für Monat eine feste Anzahl von
Fondsanteilen verkauft – und der Erlös an den Anleger als Renten ausgezahlt
wird. Die Höhe der Monatsrente schwankt dann mit der Veränderung des
Fondsanteilswertes.
Anlegern, die eine sichere Basisrente suchen, sich aber die Ertragschancen
des Kapitalmarktes nicht entgehen lassen wollen, bietet die Versicherungsbranche
ein Kombi-Produkt: Die Rürup-Fondspolice mit Garantie. Wie hoch
die garantierte Monatsrente ist, hängt bei Kombi-Policen dann
von der jeweiligen Garantie-Variante ab.
Kapitalerhalt
Einige Anbieter haben in ihre Rürup-Fondspolice einer Garantie auf
Kapitalerhalt eingebaut. Wie bei der Riester-Fondspolice fließt dann nur ein
Teil des Monatsbeitrags in Fondsanlagen. Mit dem Rest wird eine klassische
Rentenversicherung finanziert.
Die ist versicherungsmathematisch so kalkuliert, dass zu Rentenbeginn exakt
die Summe der eingezahlten Beiträge zur Verfügung steht. Die spätere
Monatsrente setzt sich dann aus der – im Vergleich zu Klassik-Tarifen –
niedrigen Garantierente und einer hohen Gewinnrente zusammen, die aus der
Fondsanlage erwirtschaftet wird.
Zu Rentenbeginn wird das Fondskapital allerdings komplett aufgelöst, dem
Versicherungstopf zugeführt und konventionell angelegt, um – zusammen mit dem
Kapital aus der Garantie-Police - als dynamische Gewinnrente oder als
teildynamische Rente ausgezahlt zu werden.
Sichere Mindestrente plus Fondsertrag
Andere Versicherer peppen ihren Klassik-Tarif durch Kombination mit einer
Fondsanlage auf. Dann werden alle Erträge, die der Versicherer über den
Garantiezins von derzeit 2,75 Prozent hinaus erzielt, in Investmentfonds
angelegt. Das soll ebenfalls eine höhere Rendite bringen als ein lupenreiner
Klassiktarif.
Allerdings ist der Fondsanteil deutlich geringer als bei der Fondspolice mit
Garantie. Dafür sichert der Anbieter eine höhere Mindestrente
zu, die auf Basis der mit 2,75 Prozent verzinsten Summe
aller Einzahlungen (abzüglich kosten) ermittelt wird.
Sowohl bei der Fondspolice mit Garantie als auch beim Klassik-Tarif mit
Anlage der Überschusserträge in Fonds kann der Versicherte die Fonds meist
selbst aus der Fondspalette des Anbieters wählen. Auch Policen mit gemanagten
Fondsdepots sind im Angebot - genau wie bei Rürup-Fondspolicen ohne
Garantie.
Police mit Garantiefonds
Börsengenuss ohne Reue versprechen dagegen Versicherer, die ihre
Rürup-Fondspolice ausschließlich mit Garantiefonds bestücken. In diesem Fall
sichert allerdings nicht der Versicherer, sondern die Fondsgesellschaft mit
ihrem Garantiekonzept den Erhalt des eingezahlten Kapitals.
Dabei gibt es wiederum höchst unterschiedliche Garantie-Varianten. So kann
lediglich der Kapitalerhalt zu Rentenbeginn gesichert sein oder der Fonds deckt
mit seiner Garantie auch eine kleine Mindestverzinsung mit ab.
Daneben gibt es dynamische Sicherungskonzepte, die auch bereits erzielte
Gewinne absichern – und so peu á peu – einen immer größeren Teil des
angesparten Kapitals umfassen.
Bei Rürup-Policen mit Garantiefonds sind Vorsorgesparer daher gut beraten,
vor Vertragsabschluss einen Blick in den jeweiligen Fondsprospekt zu werfen und
zu prüfen, ob Art und Umfang der Garantie ihrem Sicherheitsbedürfnis
entsprechen.